Es gibt ja nur seltenst Bilder von mir und einen Grund, warum das so ist, habe ich vor kurzem auf dem Übungsplatz abgeliefert. Ich lasse mich in gewissen “Lagen” halt nicht gern fotografieren.

Es gibt ja nur seltenst Bilder von mir und einen Grund, warum das so ist, habe ich vor kurzem auf dem Übungsplatz abgeliefert. Ich lasse mich in gewissen “Lagen” halt nicht gern fotografieren.

Aus den Fotos der Ballettaufführung habe ich ein Ballettbuch gemacht. Also ein Fotobuch.
Ich bin schon gespannt, wie es in echt aussieht, aber so sieht es derzeit digital aus und ich muss sagen: Ich liebe es!

(credits: kit ballet dream by Symphonie, symphoniecreas.canalblog.com)
Nachtrag: Am Freitag wollte ich es holen und war dann mehr als erstaunt, dass sich der Preis verdoppelt hatte. Nicht komisch. Ganz und gar nicht. Trotz meiner Abholbestätigung mit dem richtigen (Gutschein) Preis konnte ich mein Buch nicht zu diesem Preis mitnehmen und musste es da lassen. Ganz ehrlich: Für 20 Euro hätte ich es nicht gekauft.
Ich bin mehr als wütend, immerhin wollte ich es am Montag beim Ballett vorbeibringen, so dass alle Eltern die Gelegenheit hätten, sich das anzusehen.
Ist das nicht ein netter Name für eine Uhr? Don’t be too late.
Eine wunderbare Aufforderung, doch einmal öfter aufs Ziffernblatt … halt, Moment. Da war doch was!
Aus der Warengruppe MOSCHINO cheapandchick *husthust* sprang mich eine Uhr geradezu an. Ich konnte ihr nicht widerstehen und griff nach dem Telefon. Doch leider klingelte es um 7 Uhr in der Früh ins Leere.
14 Stunden später drückte ich mit aller Gewalt dieses Telefonat zwischen ein Gespräch mit einem absolut unfähigen Designer *immernochdrüberärger*, seiner unzufriedenen Kundin und meinem Abendessen. Und endlich ging die Angerufene ans Telefon.
Eine kurze Beschreibung der Uhr, das Übersenden von vier Bildern, und um die Frau am Telefon wars geschehen. Ich wusste doch, dass Sie diese Uhr haben musste!
Hier gehts (hoffentlich noch eine Weile) zu einem Bild: klick.
Schlappe 300 und ein bisschen Euro sollte dieses Schmuckstück kosten, aber hey, Tutu ist ja net doof und hat sie bei buyvip gefunden *grins*. Dort hat sie nur 100 und ein bisschen Euro gekostet. Das geht ja noch. In UK gibts die rosafarbene Variante für 80 und ein bisschen Pounds, aber das kommt aufs selbe Ergebnis raus und rosa wollten wir ja net.
Und wer jetzt noch weiß, wer die Frau am Telefon war, die kurzentschlossen mal eben so viel Geld ausgegeben hat, um ihre ohnehin schon beträchtliche Uhrensammlung um ein weiteres Exemplar zu erweitern, der kennt mich schon richtig gut.
Ich bin hin und weg. Juniors erster Auftritt war der H-a-m-m-e-r!
In der Ankündigung des Moderators hieß es erst, dass da viele kleine Tänzerinnen auf ihren Auftritt warteten und Junior fing schon an, rumzumotzen.
Aber woher sollte der Moderator auch wissen, dass Junior ebenfalls zu der Truppe gehörte?
Die jeweiligen Kinder der Tanzgruppen wurden namentlich angekündigt und bei Junior waren es erst die vier Mädchen, die angekündigt wurden und dann – nach einer kurzen Pause – “und … JUNIOR!”
Der Beifall brandete auf, als er die Bühne betrat und ab dem Zeitpunkt habe ich nichts mehr gesehen, denn ich musste so heulen.
Nach der Aufführung, als Junior seinen Soloapplaus bekam, betrat der Moderator die Bühne und fing an, Junior zu interviewen.
Gibt es einen Moment, bei dem eine Mutter stolzer auf ihr Kind sein könnte?
Nein.
Nagut, der Depp hat natürlich doofe Antworten gegeben. Wie lange er schon tanzt? Einen halben Monat. Kopf -> Tisch.
Aber trotzdem. Mein Baby, mein Sorgenkind, mein Ein und Alles. Für ein paar Minuten war er ein Star. Und ich wollte herausschreien: Das da oben ist MEIN SOHN!
Der Film mit dem größten Fremdschämpotential derzeit ist “Shopaholic”.
Genial.
So oft wie bei diesem Film hab ich schon lang nicht mehr weggeguckt. *grins*
Der Termin für die erste Sau war rum. Menno. Erst wurde noch groß erzählt, dass die Säue soo pünktlich wären, aber nein, wir sind völlig umsonst in der Nacht durch die Ställe gekrochen.
Auch diesmal sah es wieder weniger gut aus, doch aus einer Laune heraus unterbrachen wir unsere Pause und wanderten gemütlich in den Schweinestall – gerade rechtzeitig um die Ankunft des ersten Ferkels zu bewundern.
Mein Kollege (hab ich schon erwähnt, dass er sechs Jahre jünger ist *lach*), quietschte: Ach Gott! und rannte schnell hin, um das erste Ferkelchen mit Heu abzureiben.
Und dann hieß es warten. Wir warteten draußen und beschäftigten ein wenig die Babykatzen. Doch dann zog es mich wieder in den Stall. Mein Kollege war neugierig und siehe da: Eine Wehe, noch eine Wehe, ein Grunzen – und dann schob sich ein weiteres Ferkelschnäuzchen in die Welt.
Wieder verblüffte mein Kollege: Willkommen auf der Welt, Kleines!
Jaja, da hab ich mich innerlich so amüsiert über den Jungspund und seine jugendlichen Ansichten, aber auf seine Tiere lässt er nichts kommen.
Aber das Kalb war immer noch nicht da und wird jetzt wohl tagsüber kommen.
Nachtrag: 10 Stück sinds geworden. 9 rosafarbene kräftige Ferkelchen und ein kleiner kümmerlicher blasser Kerl, der wohl nicht überleben wird.
Ich bin Hetze gegen mich gewöhnt. Wirklich. Ich hab mir so einen tollen Beruf ausgesucht, dass ich mich nicht wundern muss, wenn ständig über mich gelästert wird.
Was jetzt aber der Kollege C. geschafft hat, toppt dann doch alles.
Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich dahinterkam, wer meinem derzeitigen Kollegen DAS erzählt hat. Aber von allen Kollegen dort kennt mich nur einer. Netterweise hat mir mein derzeitiger Kollege erzählt, was ihm über mich erzählt wurde, weil er einfach erklären wollte, dass er so positiv von mir überrascht ist (nachdem ich ihn zusammengeschissen habe, dass ich sehr wohl beim Drehen der Kuh dabei sein will und er mich nicht immer außen vorhalten soll).
Angeblich bin ich nämlich so furchtbar sensibel, dass ich die Arbeit an meiner derzeitigen Dienststelle keine zwei Tage aushalten würde. Fast hätte es ja auch gestimmt, da es mich gesundheitlich am zweiten Tag richtig fies erwischt hat. Aber Jamie hat mir Medikamente und gewisse andere benötigte Dinge vorbeigebracht. Ich würde die Fliegen und den Geruch nicht ertragen und ich bin ja so ein Püppchen. *augenverdreh*
Trotzdem wurmt es mich total. Ich habe dort wirklich Spaß. Ich interessiere mich sehr für diese Arbeit, habe keinerlei Berührungsängste und schrecke auch vor toten Tieren nicht zurück. Ich bin NICHT sensibel (also in diesem Bereich). Ich bin gern bei OPs dabei und lasse mir alles erklären, von Blut, Kotze und Scheiße wird mir nicht schlecht und ich habe nicht erschrocken geschrien, als mir die Kuh einen fetten Kuss verpasst hat.
Ich bin im Stall rumgekrochen und hab geholfen, eine Kuh umzudrehen, ich habe Kälber gestreichelt, Katzen gejagt, Ferkel gezählt. Ich bin ständig in die Scheiße getreten und bin mehrmals am Tag damit beschäftigt gewesen, meine Schuhe am Brunnen diensttauglich zu machen. Ich kann Fliegen mittlerweile mit der bloßen Hand erschlagen und finde es faszinierend, wie Fliegengift aus Fliegen richtige Deppen macht.
Wenns nach mir ginge und ich eine entsprechende Weiterbildung bekommen könnte, würde ich mich sofort dorthin versetzen lassen. Ehrlich. Ich fühle mich richtig wohl dort. Aber so bin ich da keine große Hilfe. Wobei ..
Ich habe gesehen, dass eine Kuh rindert, obwohl ich noch nicht einmal wusste, was “rindern” eigentlich ist. Hihi.
Nun hat Juniorines beste Freundin auch die Schweinegrippe. Wieder Warten.
Die Schulleitung hat sich nun doch dazu durchgerungen, die Schule eine Woche zu schließen. Zum Glück.
Naja, wer jetzt noch Zweifel an meiner negativen Aura hatte: Auch die Kuh, die Mutter vom Sepp ist hie. Wieder in der Nacht. Meine Güte.
Eigentlich ist jetzt ein Wurf Ferkel angekündigt. Ich bin gespannt.
Und für das nächste Kalb hab ich schon einen Namen.